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Ein konkreter Blick auf Skalierung: IBM AskHR

Published by Mark Hayes
April 15, 2026 @ 10:31 PM

Die Realität vieler CIOs

Aus unseren Gesprächen mit CIOs ergibt sich aktuell ein sehr klares Bild:
AI ist längst angekommen. Kaum ein Unternehmen startet noch bei null. Es gibt Use Cases, Piloten und längst produktive Anwendungen.

Aber sobald wir über Agentic AI sprechen, wird es deutlich dünner.

Hier stehen viele Organisationen noch am Anfang. Nicht, weil die Ideen fehlen – sondern weil der Schritt von einzelnen Use Cases hin zu echter Skalierung extrem anspruchsvoll ist.

 

 

Ein konkreter Blick auf Skalierung: AskHR

Eine der wenigen Organisationen, die diesen Schritt bereits konsequent gegangen ist, ist IBM.

Im Rahmen unseres CIONET Virtual Spotlights haben wir gemeinsam mit Thomas Alberti (DACH Integration Sales Leader) einen Blick darauf geworfen, wie dieser Schritt in der Praxis gelingt.

IBM verfolgt dabei seit Jahren konsequent den Client-Zero-Ansatz. Einer der am weitesten skalierten Use Cases daraus ist AskHR.

 

 

Was auf den ersten Blick wie ein klassischer HR-Chatbot wirkt, ist in der Realität deutlich mehr: eine zentrale AI-basierte Schnittstelle für Mitarbeitende und Führungskräfte, die nicht nur Fragen beantwortet, sondern aktiv durch Prozesse führt und Aufgaben übernimmt. Ob Rollenwechsel, organisatorische Anpassungen oder administrative Abläufe – die AI ist operativ eingebunden und übernimmt konkrete Schritte.

Die Dimension dahinter macht deutlich, was Skalierung wirklich bedeutet: rund 11,5 Millionen Interaktionen pro Jahr, etwa 94 % automatisierte Bearbeitung und 100 % Adoption auf Management-Ebene. Noch entscheidender ist jedoch die Rolle der AI im Gesamtsystem. Sie fungiert als intelligente Schicht über der bestehenden IT-Landschaft und abstrahiert deren Komplexität – selbst tiefgreifende Veränderungen im Backend bleiben für den Nutzer weitgehend unsichtbar.

 

 

Skalierung als Organisationsaufgabe

Ein Punkt, den Thomas dabei besonders betont hat: Es geht nicht darum, einzelne Use Cases zu optimieren, sondern darum, AI konsequent in Prozesse, Daten und Systeme zu integrieren. Erst dadurch entsteht echte Skalierung.

Genau hier knüpfte Tania Kneuer, unsere zweite Impulsgeberin und Senior Director Business Operations bei FSAS Technologies, an – und bestätigte diese Sicht sehr klar aus ihrer eigenen Praxis.

Bei Fsas Technologies wird AI ebenfalls nicht isoliert gedacht, sondern als Teil einer umfassenderen Transformationsreise rund um End-to-End-Prozesse, Daten und Effizienz. Der Fokus liegt klar auf messbarem Business Impact – nicht nur in Form von Produktivität, sondern entlang konkreter Prozesskennzahlen.

Gleichzeitig zeigt sich, wie dieser Weg in der Praxis gestaltet wird. Ein zentraler Hebel ist die bewusste Einbindung der Mitarbeitenden: durch Trainings, konkrete Anwendungsfälle und sogenannte Playgrounds, in denen AI im eigenen Arbeitskontext erlebt und ausprobiert werden kann – ohne sofortigen Erfolgsdruck. Genau dort entsteht Vertrauen, und genau dieses Vertrauen ist die Voraussetzung für echte Nutzung.

Die zentralen Erkenntnisse

Wenn man beide Perspektiven zusammenzieht, wird eines sehr klar: Die eigentliche Herausforderung liegt nicht mehr darin, funktionierende Use Cases zu bauen. Diese gibt es längst. Die Herausforderung liegt darin, sie in die Organisation zu bringen.

Das IBM Client-Zero-Use-Case zeigt eindrucksvoll, wie weit man heute bereits gehen kann – und vor allem, wie dieser Weg in der Praxis entsteht. Entscheidend ist dabei weniger die Technologie selbst als die Fähigkeit, die Organisation mitzunehmen – von den Teams im Alltag bis hin zur klaren Verankerung im Management.

Und die Frage, die sich viele stellen: Wo anfangen? Die Antwort liegt meist näher als gedacht – genau dort, wo man heute steht.

Ein großes Dankeschön an Thomas Alberti, Andreas Magiera von IBM und Tania Kneuer für die offenen Einblicke und ehrliche Diskussion.

Und wer das Thema weiter vertiefen möchte: Beim CIOFEST 2026 setzen wir genau hier an und führen die Diskussion rund um Agentic AI fort.

 

Posted in:CIONET Germany

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